Uff! Einmal tief durchatmen. Das war ein Derby, das an Aufregung kaum zu überbieten war. Aber der Reihe nach.
Am gestrigen Samstagabend fanden wir uns bei unseren Nachbarn in Hatten/Sandkrug ein.Vor dem Spiel erreichte uns noch eine Hiobsbotschaft. Unser Rückraumspieler Jan Bruning, der sich vor ein paar Wochen an der Hand verletzte, musste noch einmal operiert werden und fällt im schlimmsten Fall ein halbes Jahr aus. An dieser Stelle alles Gute und komm stärker zurück.
Es war von vornherein klar, dass das Spiel kein Selbstläufer wird und mussten infolgedessen hoch konzentriert zu Werke gehen. Zu Beginn gelang uns das auch erst einmal. Durch unsere beiden Linkshänder Max Hülsmann und Kyan Petersen, konnten wir uns auf 1:3 absetzen. Bis zur 11. Minuten konnten wir diesen Vorsprung auch verwahren. Ab da an schlichen sich bei uns im Angriffsspiel zu viele Fehler und überhastete Aktionen ein, wodurch Hatten durch schnelle Gegenstöße das Spiel drehen konnte. Auch fanden wir in der Abwehr nicht gewohnten Zugriff und ließen unsere Torhüter zu häufig alleine. Somit ging es dann mit einem Rückstand aus unserer Sicht von 21:17 in die Halbzeit.
Für die zweite Halbzeit mussten wir uns steigern um durch Kampfgeist das Spiel zu drehen.
Frei nach dem Motto „Next Man up“ war Jakob Poppe heute der Garant für den Erfolg. Rückraumspieler Petersen erwischte einen Tag zum Vergessen und konnte nicht ansatzweise an seine Normalform anknüpfen. Jakob Poppe kam für ihn und riss das Spiel mit seiner Dynamik und Schnelligkeit an sich, wodurch er die Abwehr der Gegner ein ums andere Mal vor schier unlösbare Herausforderungen stellte. Mit 10 Toren war er am Ende unser Top-Torschütze und ebnete damit den Weg, das Spiel doch noch zu unseren Gunsten zu entscheiden.
So kämpften wir uns Schritt für Schritt näher heran und konnten in der 48. Minute den Ausgleich durch Nils-Uwe Hansen markieren. Es ging nun Schlag auf Schlag und in 2 Minuten vor Schluss markierte Jakob Poppe das 33:33. In der Folge agierten beide Mannschaften zu hektisch, vertändelten Bälle und schlossen unkonzentriert ab.
Mit unserem letzten Angriff hatten wir die Chance, das Spiel zu gewinnen, aber auch hier verloren wir den Ball und gaben unserem Gegner mit noch 5 verbleibenden Sekunden auf der Uhr noch eine Möglichkeit zum Abschluss zu kommen. Den langen Ball nach vorne, wehrte Julian Hoffmann mit einem Hechtsprung ab und sicherte uns damit einen Punkt. Diesen Punkt haben wir uns hart erkämpft und nehmen ihn deshalb gerne mit. Jetzt heißt es die Fehler zu analysieren und auszubessern, denn am Freitag wartet schon das nächste Spiel auf uns. Da haben wir den starken Aufsteiger aus Dinklage zu Gast.
Einen ausführlichen Bericht zu unserem kommenden Gegner wird es die Tage noch geben.
Eure 1. Herren































